Die Entscheidung, ob du für dein nächstes Abenteuer nach Namibia oder Botswana reisen sollst, kann eine Herausforderung sein, da beide Reiseziele unvergessliche Erlebnisse bieten. Wir möchten dir helfen, diese Entscheidung zu treffen.
Namibia und Botswana haben beide eine Fülle an Wildtieren, großartige Safari-Möglichkeiten und atemberaubende Landschaften, aber sie sprechen unterschiedliche Reisewünsche an.
Namibia ist bekannt für seine weiten, dramatischen Wüstenlandschaften, darunter die berühmten Dünen von Sossusvlei und die abgelegene Skelettküste. Botswana hingegen ist für seine unberührten Gewässer bekannt, insbesondere das Okavango-Delta sowie für seine abgelegene Wildnis.

Beide Länder sind aufregende und beliebte Safari-Ziele, mit dem berühmten Etosha Nationalpark in Namibia und dem Chobe Nationalpark in Botswana. Während Botswana eher auf luxuriöse, exklusive Safari-Erlebnisse setzt, ist Namibia in der Regel budgetfreundlicher und eignet sich gut für Selbstfahrer-Abenteuer.
Beide Reiseziele versprechen einzigartige Erlebnisse, aber ob du dich für Namibia oder Botswana als dein nächstes Reiseziel entscheidest, hängt letztlich von deinem persönlichen Reisestil und deinen Prioritäten ab. Wir möchten dir helfen, herauszufinden, welches Ziel besser zu dir passt.
Ein Überblick über Namibia und Botswana als Reiseziele
Namibia, mit einer beeindruckenden Fläche von 825.000 km² und nur 2,5 Millionen Einwohnern (zum Vergleich: Deutschland misst 357.000 km² und hat etwa 84 Millionen Menschen), vermittelt ein echtes Gefühl von Weite. Das Land hat zwei Wüsten: die Kalahari im Osten und die Namib im Westen. Die abwechslungsreiche Topografie, von Meereshöhe bis zum 2.573 Meter hohen Brandberg, bietet beeindruckende Kontraste von Bergen und Tälern.
Ein großer Teil von Namibias zerklüftetem Terrain, das von dramatischen Felsformationen und spärlicher Vegetation geprägt ist, bietet atemberaubende Panoramen. Im Gegensatz dazu zeichnet sich die Sambesi Region im Nordosten durch üppige Vegetation und häufige Niederschläge.

An der Westküste bietet der dramatische Atlantik einen Ort für romantische Spaziergänge und hervorragende Angelmöglichkeiten, allerdings kann man hier nicht so gut schwimmen. Kein Besuch in Namibia ist jedoch vollständig ohne eine Safari im Etosha Nationalpark, der für seine außergewöhnlichen Wildtiererlebnisse bekannt ist.
Botswana erstreckt sich über 581.730 km² und hat 2,6 Millionen Einwohner. Trotz seiner kleineren Fläche im Vergleich zu Namibia bietet es riesige Naturlandschaften, insbesondere im Norden, Zentrum und Südwesten. Die Kalahari-Wüste dominiert etwa 84 % des Landes, sodass der Monalalong-Hügel mit 1.494 Metern die einzige nennenswerte Erhebung ist.
Botswanas Landschaften sind weniger abwechslungsreich als die von Namibia und das Land hat keinen Zugang zum Meer, aber es ist berühmt für seine unglaubliche Tierwelt und einzigartigen Ökosysteme. Der Chobe Nationalpark und das Okavango-Delta sind seine Juwelen, die atemberaubende Savannen und außergewöhnliche Wasserlandschaften bieten
Im Gegensatz zu Namibia kannst du Botswanas Gewässer mit dem Boot oder traditionellen Mokoro-Kanus erkunden, was ein einzigartiges und intimes Safari-Erlebnis ermöglicht.
Zwei Länder, eine Reise - unsere Lieblingsreisen in Namibia und Botswana:
Afrikas Facetten
Orte: Windhoek, Namib Wüste, Swakopmund, Damaraland, Etosha Nationalpark, Sambesi Region, Chobe Nationalpark, Victoria Falls
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Highlights von Namibia und Botswana
Orte: Kalahari, Namib Wüste, Swakopmund, Etosha Nationalpark, Sambesi Region, Chobe Nationalpark, Okavango Delta, Victoria Falls
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Welche Arten von Reisen gibt es in Namibia und Botswana?
Namibia bietet hervorragende Möglichkeiten für Selbstfahrer-Abenteuer, geführte Gruppentouren oder Fly-in-Safaris. Mit wenig Verkehr und weiten Straßen ist es ideal für Abenteurer die das Land auf eigene Faust mit dem Auto erkunden wollen.
Wir empfehlen jedoch Selbstfahrer-Touren nur für erfahrene Fahrer, da Hilfe in abgelegenen Gebieten nicht immer gleich zur Stelle ist – es gibt möglicherweise keinen Handyempfang, keine Werkstätten oder vorbeifahrende Fahrzeuge, was bedeutet, dass du Herausforderungen ganz allein meistern musst. Dies sollte dich jedoch nicht abschrecken, wichtig ist nur, dass du gut planst.
Eine geführte Tour mit Guide kann zusätzliche Sicherheit und Komfort bieten und ist vielleicht die bessere Wahl für Familien.

In Botswana kannst du ebenfalls zwischen Selbstfahrer-Touren, geführten Gruppentouren oder luxuriösen Fly-in-Safaris wählen. Wenn du dich für eine Selbstfahrer-Tour entscheidest, ist es üblich, dein Fahrzeug an der Lodge abzustellen und innerhalb der Nationalparks an geführten Pirschfahrten teilzunehmen.
Wenn du dich stattdessen gleich für eine geführte Reise entscheidest, kannst du dich entspannen und die Reise genießen, ohne dich um unbekannte Straßen konzentrieren zu müssen.
Wenn du wenig Zeit hast, ist eine Fly-in-Safari eine ausgezeichnete Wahl. So kannst du verschiedene Regionen effizient besuchen, indem du direkt zu Unterkünften und Wildreservaten fliegst. Einige abgelegene und sehr unberührte Gebiete im Okavango-Delta können nur mit dem Flugzeug erreicht werden.
Unterkünfte in Namibia und Botswana
Die Unterkünfte in Namibia und Botswana reichen von luxuriösen Lodges bis hin zu gemütlichen, charmanten Optionen, die unterschiedliche Vorlieben und Budgets ansprechen.
In Namibia findest du eine Mischung aus hochwertigen und budgetfreundlichen Unterkünften. Die Namib-Wüste bietet einzigartige Übernachtungsmöglichkeiten wie die Sossusvlei Desert Lodge mit ihrem modernen Design und atemberaubenden Blick auf die Dünen. Im Etosha Nationalpark gibt es eine Vielzahl von Lodges und Camps für verschiedene Budgets. Auf Gästefarmen und in Gästehäusern in Städten wie Swakopmund oder Lüderitz gibt es weitere familienfreundliche Optionen.
Botswana hingegen ist bekannt für seine Weltklasse Safari-Lodges und -Camps, die Luxus und Exklusivität bieten. In Gebieten wie dem Okavango-Delta und dem Chobe Nationalpark bieten Lodges wie Duke’s Camp exklusive Safari-Erlebnisse, atemberaubende Aussichten und hervorragende Wildtierbeobachtungen. Viele Lodges in Botswana bieten Pakete an, die geführte Touren und Aktivitäten beinhalten.

In Botswana gibt es allerdings generell nur wenige günstige Unterkunftsmöglichkeiten. Deshalb eignet es sich besser für Reisende, die auf der Suche nach Premium-Erlebnissen sind. Auch ist das Reisen für Familien schwieriger, denn einige Unterkünfte erlauben nur ältere Kinder ab 8 oder 10 Jahren.
Botswana folgt der Philosophie des „High Value, Low Volume“-Tourismus. Das bedeutet, dass die Unterkünfte bewusst hochklassig sind, um nur eine kleinere Anzahl von Reisenden anzusprechen und so ein exklusiveres Erlebnis zu gewährleisten.
Egal, für welche Unterkunft du dich entscheidest, eine frühzeitige Buchung ist unerlässlich, insbesondere in Namibia, wo die Nachfrage oft das Angebot übersteigt.

Namibia oder Botswana: Welches Land ist besser für Safaris und Tierbeobachtungen?
Sowohl Namibia als auch Botswana sind für ihre Safari-Erlebnisse bekannt, die auf ihre eigene Weise unvergesslich sind.
Safaris in Botswana lassen sich in drei Worten beschreiben: exklusiv, unberührt und luxuriös. Botswana ist bekannt für seine klassischen Big Five-Safaris, die du in berühmten Orten wie dem UNESCO-Weltkulturerbe Okavango-Delta erleben kannst. Hier kannst du durch Wasserkanäle in einem Mokoro (traditionelles Kanu) gleiten oder zu Fuß eine Walking Safari unternehmen, um ultimative Wildtier-Begegnungen zu erleben. Die bekannteste Region des Okavango Deltas ist das Moremi Game Reserve mit seiner hohen Dichte und Vielfalt an Wildtieren.
Der Chobe Nationalpark ist berühmt für seine riesigen Elefantenherden, die am besten bei Flussfahrten entlang des Chobe Flusses zu sehen sind. Gebiete wie die Makgadikgadi-Pans bieten wunderschöne und vielfältige Landschaften.

Der Fokus in Botswana liegt auf kleinen, exklusiven Lodges, die ein nahtloses und exklusives Safari-Erlebnis bieten und ideal für diejenigen sind, die eine intime und exklusive Begegnung mit der Natur suchen.
Namibia bietet ein flexibleres Safari-Erlebnis, das sich auf die dramatischen Landschaften konzentriert. Im Gegensatz zu Botswanas üppigen Gewässern wird Namibias Terrain von Wüste, offener Savanne und einzigartigen geologischen Formationen dominiert.
Der Etosha Nationalpark ist bei Selbstfahrer-Safari-Enthusiasten sehr beliebt, da du deine Reise mit mehr Eigenregie gestalten und jederzeit anhalten kannst. In Namibia gibt es auch die Big Five, allerdings musst du in verschiedene Regionen und Nationalparks reisen, um sie alle zu sehen. Zum Beispiel gibt es im Etosha Nationalpark keine Büffel.
Dies trägt jedoch dazu bei, dass dein Safari-Erlebnis noch abwechslungsreicher wird, da du vom wildtierreichen Etosha Nationalpark in die abgelegene Sambesi-Region und an die raue Skelettküste reist und auch spannende Wildtiere direkt am Straßenrand erleben kannst.

Safaris in Namibia sind ebenso sehr von den Landschaften geprägt wie von den Tieren. Namibia spricht eine breitere Zielgruppe an und bietet sowohl luxuriöse Lodges als auch erschwingliche Campsites.
Fazit
Insgesamt bietet Botswana ein exklusiveres Safari-Erlebnis in einem luxuriöseren Rahmen, mit Wasseraktivitäten und Walking Safaris. Namibia hingegen bietet ein erschwinglicheres, landschaftlich vielfältiges Safari-Erlebnis mit mehr Freiheit und Flexibilität für unabhängige Reisende.
Kosten für Reisen in Namibia vs. Botswana
Namibia ist in der Regel günstiger als Botswana und bietet eine größere Auswahl an Reise- und Unterkunftsmöglichkeiten, die verschiedenen Budgets gerecht werden.
Namibia spricht alle Budgets an, von luxuriösen Lodges bis hin zu erschwinglichen Gästehäusern und Campingplätzen. Eine Selbstfahrer-Safari ist eine beliebte und kostengünstige Möglichkeit, das Land zu erkunden, mit relativ günstigen Mietwagen, Kraftstoff und Unterkünften. Diese Flexibilität macht Namibia für Reisende zugänglich, die Abenteuer erleben möchten, ohne ein Vermögen auszugeben.

Im Gegensatz dazu setzt Botswana auf ein exklusives Ökotourismus-Modell, das hochwertige, umweltfreundliche Reiseerlebnisse in den Vordergrund stellt. Viele seiner klassischen Safari-Erlebnisse, wie die im Okavango-Delta oder im Chobe Nationalpark, sind auf luxuriöse Lodges und private Reservate ausgerichtet.
Diese bieten oft All-inclusive-Pakete mit geführten Aktivitäten und erstklassigem Service, was ein Weltklasse Erlebnis garantiert, aber zu einem höheren Preis. Während Botswanas Ansatz dafür sorgt, dass die Wildnis unberührt und die Safaris weniger überfüllt sind, eignet sich das Land am besten für Reisende, die bereit sind, in ein exklusiveres Abenteuer zu investieren.
Wir haben unsere eigenen Reiseunternehmen und Safari-Fahrzeuge direkt vor Ort in Namibia und in Botswana. So können wir Reisen für (fast) jedes Budget maßschneidern. Melde dich einfach bei uns!
Die beste Reisezeit für Namibia oder Botswana
Sowohl Namibia als auch Botswana sind das ganze Jahr über fantastische Reiseziele, aber die beste Reisezeit hängt von den Aktivitäten ab, die du erleben möchtest.
Botswana
Die Hochsaison in Botswana ist von Juni bis September, wenn das Wetter kühler ist. Dies ist besonders interessant, wenn du den Chobe Nationalpark besuchen möchtest, da sich dort viele Tiere entlang des Chobe-Flusses versammeln. Dadurch wird es einfacher, Tiere zu beobachten.
Anders als man vielleicht denkt, ist auch die Trockenzeit die beste Zeit für Wasseraktivitäten im Okavango-Delta. Das Delta bekommt sein Wasser aus den Hochlagen Angolas. Die Wasserstände im Okavango-Delta sind zwischen Juni und September am höchsten.
Die Hochsaison bedeutet jedoch, dass die Unterkünfte schnell ausgebucht sein können. Wir empfehlen daher, im Voraus zu buchen, wenn du eine bestimmte Lodge oder ein bestimmtes Camp im Auge hast.
Botswanas Nebensaison von Dezember bis April verzeichnet weniger Touristen, ist aber dennoch eine großartige Zeit für einen Besuch.
Regionen wie das Central Kalahari Game Reserve, der Kgalagadi Transfrontier Park, die Makgadikgadi- und Nxai-Pfannen erwachen in der Nebensaison zum Leben, mit üppigen Landschaften und noch weniger Reisenden als üblich. Das bietet dir ein exklusiveres Erlebnis zu niedrigeren Preisen.

Namibia
Die beste Reisezeit für Namibia hängt davon ab, was du machen möchtest. Wenn du dich auf Wildtierbeobachtungen und Pirschfahrten konzentrieren möchtest, ist die Trockenzeit von Mai bis Oktober am besten.
Dies ist die Zeit, in der der Etosha Nationalpark auf seinem Höhepunkt ist. Denn die Tiere versammeln sich um die Wasserlöcher, was hervorragende Wildbeobachtungen ermöglicht. Juli bis Oktober ist Hochsaison, mit gemäßigten Temperaturen und wenig Regen, ideal für Outdoor-Aktivitäten wie Wandern.
Es ist jedoch mehr los. Wir empfehlen, frühzeitig zu buchen, vor allem, wenn du in bestimmten Camps oder Lodges übernachten möchtest.
Die Nebensaison in Namibia, von November bis Februar, ist durch heißere Temperaturen und gelegentliche Regenschauer gekennzeichnet. Tierbeobachtungen sind jetzt schwieriger, aber die Landschaften sind üppig und grün. Trotzdem ist dies eine ruhigere Zeit mit weniger Touristen, und du findest möglicherweise günstigere Preise in beliebten Lodges und Camps.
Wenn du dich von Namibias Landschaften und Wüstenhighlights angezogen fühlst, kannst du das ganze Jahr über reisen, da diese Gebiete zu jeder Jahreszeit schön sind.

Reise-Infrastruktur & Logistik: Namibia vs. Botswana
Namibia ist zugänglicher und einfacher zu bereisen, was es zu einem flexibleren und budgetfreundlicheren Reiseziel macht. Wenn du exklusive, hochklassige Safaris bevorzugst und es dir nichts ausmacht, auf Flüge und geführte Touren angewiesen zu sein – oder selbst ein erfahrener Fahrer bist – ist Botswana eine ausgezeichnete Option.
Namibia ist für Reisende tendenziell zugänglicher, dank seiner gut entwickelten Infrastruktur und flexiblen Reisemöglichkeiten.
Selbstfahrer-Safaris sind in Namibia sehr beliebt, da das Land über ein umfangreiches Netz gut gepflegter Straßen verfügt. Das macht es vergleichsweise einfach, die wichtigsten Sehenswürdigkeiten wie den Etosha Nationalpark, Sossusvlei und die Skelettküste in deinem eigenen Tempo zu erkunden.

Alternativ kannst du an einer geführten Tour mit Guide teilnehmen, bei der die Logistik und Organisation übernommen werden. Diese können Gruppen- oder Privat-Touren sein.
Im Gegensatz dazu betont Botswana Exklusivität und Ökotourismus. Das macht es weniger geeignet für spontane oder günstige Reisen.
Viele von Botswanas besten Safari-Destinationen, wie das Okavango-Delta und der Chobe Nationalpark, liegen in abgelegenen Gebieten mit begrenztem Straßenzugang. Fly-in-Safaris sind üblich, mit kleinen Charterflügen, die Camps und Lodges verbinden.
Es ist auch in Botswana möglich, eine Selbstfahrer-Safari zu unternehmen, aber wir empfehlen dies nur für erfahrene Offroad-Fahrer, da die Straßenverhältnisse schwierig sein können.
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Anreise nach Namibia und Botswana
Je nach Nationalität kannst du ein Visum bei der Ankunft erhalten, das 90 Tage für Namibia und 30 Tage für Botswana gültig ist. Wir empfehlen grundsätzlich, die Visa- und Einreisebestimmungen im Auge zu behalten, da sie sich kurzfristig ändern können.
In Namibia landen internationale Reisende üblicherweise am Hosea Kutako International Airport in Windhoek, der sich hervorragend als Ausgangspunkt für eine Rundreise eignet.

In Botswana landen internationale Reisende in der Regel am Sir Seretse Khama International Airport in Gaborone oder am Maun Airport, dem Tor zum Okavango-Delta. Wenn du aus den USA, Europa, Australien oder Neuseeland kommst, wirst du wahrscheinlich zuerst nach Johannesburg in Südafrika fliegen müssen. Von dort aus ist es einfach, nach Botswana zu fliegen.
Ist Namibia oder Botswana besser für Familien mit Kindern?
Sowohl Namibia als auch Botswana können dein nächstes Familienurlaubsziel sein. Namibia gilt aber insgesamt als die bessere Option, aufgrund seiner familienfreundlichen Infrastruktur, der Vielfalt an Aktivitäten und der einfachen Reisemöglichkeiten.
In Namibia sind Selbstfahrer-Safaris eine beliebte Wahl für Familien, die das Land in ihrem eigenen Tempo erkunden möchten. Die Straßen sind in gutem Zustand und es gibt eine große Auswahl an familienfreundlichen Unterkünften, von Campingplätzen bis hin zu Lodges.
Wildtierbeobachtungen in Orten wie dem Etosha Nationalpark sind relativ einfach, was es ideal für jüngere Kinder macht, die möglicherweise eine kürzere Aufmerksamkeitsspanne und weniger Geduld haben. Neben Safaris kannst du eine Vielzahl von Familienaktivitäten genießen: die Dünen von Sossusvlei heraufklettern, Bootstouren in Swakopmund unternehmen oder Robben am Cape Cross beobachten.
Neben Südafrika gilt Namibia als eines der familienfreundlichsten Safari-Ziele in Afrika.

Die Zielgruppe in Botswana sind vor allem high-end Reisende, was bedeutet, dass es weniger flexible Erlebnisse für Familien gibt. Viele Safari-Camps und -Lodges in Botswana haben Altersbeschränkungen, wobei einige nur Kinder über einem bestimmten Alter, meist ab 8 oder 12 Jahren, erlauben.
Selbstfahrer-Safaris sind in Botswana weniger verbreitet; das heißt, du bist meist von Fly-In Safaris und geführten Touren abhängig. Das kann die Spontaneität einschränken und die Kosten erhöhen, was nicht immer für alle Familien geeignet ist. Botswanas Okavango-Delta und Chobe Nationalpark bieten jedoch unglaubliche Wildtierbegegnungen, die für Familien mit älteren Kindern, die hautnahe Naturerlebnisse lieben, interessant sein könnten.
Andere Erlebnisse und Aktivitäten
So sehr Namibia und Botswana auch als Safari-Destinationen bekannt sind, bieten beide Länder eine Vielzahl anderer Aktivitäten, die dein Erlebnis bereichern werden.
Botswana
- Treffen mit den San: Die San sind eine indigene Jäger- und Sammlergruppe, die die ersten Nationen im südlichen Afrika waren. Du kannst die San auf einer Wanderung in Botswana treffen und mehr über ihre Traditionen erfahren.
- Vogelbeobachtung: November bis März ist die beste Zeit für Vogelbeobachtungen in Botswana, und du kannst bis zu 550 Arten sehen – selbst wenn du kein Vogelliebhaber bist, wirst du bestimmt einer werden.
- Heißluftballon-Safari über das Delta: Ein Flug über das Delta in einem Heißluftballon vermittelt dir ein wahres Gefühl für die Größe des Okavango.
- Schlafen unter den Sternen: Ohne Lichtverschmutzung kannst du einen Himmel voller Sterne erleben wie nirgendwo sonst.
- Sonnenuntergangs-Bootsfahrten auf dem Chobe-Fluss: Eine klassische Möglichkeit, den Tag zu krönen, ist eine Sonnenuntergangs-Fahrt, bei der du Fischadler, Krokodile, Flusspferde, eine Vielzahl von Vögeln und sogar Wasserwarane vom Boot aus beobachten kannst.
- Yoga in der Wüste: Yoga ist eine perfekte Ergänzung zu deinem Safari-Abenteuer und bietet einen Ausgleich zum Essen und Pirschfahrten.

Namibia
- Dünen in Sossusvlei erklimmen: Sossusvlei ist eines der bekanntesten Orte, die man in Namibia sehen kann.
- Die Schiffswracks der Skelettküste sehen: Die westliche Küste Namibias ist bekannt für ihre gefährlichen Strömungen, weshalb es nicht überraschend ist, dass hier viele Schiffswracks liegen. Einige kann man auch vom Strand aus sehen. Ein Besuch an der Skelettküste erfordert gute Planung im Voraus, um die nötigen Genehmigungen zu bekommen.
- Die Diamant-Geisterstadt entdecken: Anfang des 20. Jahrhunderts wurden in Kolmanskop Diamanten entdeckt. Die Gebäude verwandelten sich in Ruinen, als die Diamantenquelle versiegte und der ausgestorbenen Ort wirkt wie eine Geisterstadt.
- Die Himba kennenlernen: Die Himba sind eines der indigenen Völker Namibias, halbnomadische Menschen, die bekannt sind für die leuchtend rote Otjize-Paste, die Frauen auf ihre Haare und Körper auftragen.
- Bewundere antike Felskunst: Einige der beeindruckendsten Felskunstwerke im südlichen Afrika findet man in Damaraland. In Twyfelfontein gibt es tausende von alten Gravuren, die von den San geschaffen wurden – dieses UNESCO-Weltkulturerbe ist ein Highlight in Namibia.
- Swakopmund erleben: Swakopmund ist der richtige Ort für Abenteuerlustige. Hier kannst du Kitesurfen, Windsurfen oder Kajak fahren.
- Heißluftballonfahrt über die Namib-Wüste:Ein Flug über die Namib-Wüste im Heißluftballon ist ein unvergessliches Erlebnis.
Insgesamt bietet Namibia eine breitere Palette an Aktivitäten im Vergleich zu Botswana, das hauptsächlich für klassische Safari-Erlebnisse bekannt ist.

Fazit: Solltest du nach Namibia oder Botswana reisen?
Beide Länder sind auf ihre eigene Weise atemberaubend. Die Wahl zwischen Namibia und Botswana hängt von deinen Reisevorlieben, deinem Budget und der Art des Erlebnisses ab, dass du suchst.
Botswana ist bekannt für seinen exklusiven Ökotourismus, bei dem du luxuriöse und naturnahe Wildtiererlebnisse, Aktivitäten auf dem Wasser, Privatsphäre und Vogelbeobachtungen genießen kannst.

Namibia hingegen steht für günstigeres Reisen und Flexibilität, dramatische und vielfältige Landschaften, einzigartige an die Wüste angepasste Wildtiere, kulturelle Erlebnisse und die Freiheit, selbst zu fahren.
Für Luxus, Exklusivität und unvergleichliche Safari-Erlebnisse ist Botswana der richtige Ort. Für vielfältige Landschaften, Abenteuer und eine günstigere Reise ist im Gegenzug Namibia die richtige Wahl.
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