Der Januar ist der dritte Monat der Regenzeit in Namibia und wird von Reisenden oft übersehen. Dabei ist es die Nebensaison, die nicht nur niedrigere Preise, sondern auch weniger Besucher mit sich bringt. Trotz der Hitze beeindruckt die blühende Landschaft, die in Namibia im Januar durch den Regen erwacht – ideal für dich, wenn du die Abgeschiedenheit schätzt und mit hohen Temperaturen klarkommst.
Auch wenn die Trockenzeit (Mai bis Oktober) für Tierbeobachtungen besser geeignet ist, bietet die Regenzeit ein einzigartiges Erlebnis: blühende Landschaften und fantastische Fotografie Möglichkeiten. Plane deine Aktivitäten für die kühleren Morgenstunden, gönn dir zur heißesten Tageszeit eine Pause und erlebe Namibia im Januar zu einem günstigen Preis!

Die Jahreszeiten in Namibia
Namibia hat zwei ausgeprägte Jahreszeiten: eine sechsmonatige Trockenzeit und eine Regenzeit.
Die Trockenzeit dauert von Mai bis Oktober und ist die Hauptsaison für Touristen. Während dieser Zeit sind die Temperaturen kühler und das trockene Wetter ist ideal, um die Wüsten der Namib und Kalahari zu erkunden. Viele Wildtiere sammeln sich an den wenigen permanenten Wasserstellen – perfekte Bedingungen für Tierbeobachtungen. Allerdings können die Temperaturen in der Nacht stark abfallen, besonders in der Wüste und in höheren Lagen.
Die Regenzeit, von November bis April, ist die Nebensaison. Nachmittags wird es heiß und von November bis Dezember gibt es meist kurze Gewitter. Der meiste Regen fällt von Januar bis März. Die Küste bleibt mit nur etwa 2 mm Regen trocken, rund um Windhoek fallen etwa 365 mm, und im Nordosten können es bis zu 600 mm sein. Im April sinken die Temperaturen und der Regen wird weniger.
Unsere beliebtesten Safaris in Namibia im Januar:
Namibia Entdecken
Orte: Windhoek, Kalahari, Namib Wüste, Swakopmund, Erongo Gebirge, Damaraland, Etosha Nationalpark, Waterberg Plateau
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Das Beste Namibias
Orte: Kalahari, Fish River Canyon, Lüderitz, Tiras Berge, Namib Wüste, Swakopmund, Ugab Terrassen, Etosha Nationalpark, Waterberg Plateau, Windhoek
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Das Wetter in Namibia im Januar – Für wen ist es die richtige Reisezeit?
Das Wetter in Namibia im Januar ist ideal, wenn du warme Temperaturen magst und andere Reisende lieber meidest.
Der Januar markiert den Höhepunkt der Regenzeit und ist einer der heißesten und regenreichsten Monate in Namibia. Dennoch variiert das Klima je nach Region stark.
Die Namib Wüste entlang der Küste erhält jährlich nur 2 mm Regen. Durch den Benguela-Strom vom Atlantik bleibt der Süden kühler als der Norden. Wenn du mildere Temperaturen bevorzugst, sind die Küstenorte Swakopmund und der Lüderitz im Januar.
Im Süden ist es ebenfalls sehr trocken, doch die Temperaturen steigen, je weiter du ins Inland reist. Der Fish River Canyon ist besonders bei Sonnenaufgang oder -untergang ein Highlight, wenn die Temperaturen kühler sind.

Im Zentrum fällt mehr Regen und im Nordosten ist am feuchtesten. Die kurzen und kräftigen Regenschauer sind im Januar typisch, verderben dir aber selten die Pläne. Wenn es doch einmal sehr stark regnet, kannst du den Tagesablauf auch kurzfristig anpassen. Wenn du flexibel bist, ist der Januar daher ein spannender Reisemonat für dich.
Durchschnittstemperaturen im Januar
Die Höchsttemperaturen im Januar liegen zwischen 30°C und 38°C, in den Wüsten können sie über 38°C steigen. Nachts sinken die Werte auf 14°C bis 17°C. Schütze dich unbedingt vor der Sonne und achte darauf, genug zu trinken.

Die besten Orte in Namibia im Januar
Die Namib Wüste
Die 2.000 km lange Namib Wüste, die sich von Angola über Namibia bis Südafrika erstreckt, zeigt regionale Unterschiede im Klima.
Auch in der Regenzeit bleibt es hier trocken, da die Namib eine der trockensten Wüsten der Welt ist.
Im Januar lohnt sich ein Ausflug von Swakopmund aus, um die einzigartige Flora, Fauna und Aktivitäten zu entdecken. Plane deine Wanderungen in Sossusvlei und Deadvlei für die frühen Morgenstunden, da es tagsüber schnell heiß wird.
Zur Nebensaison kannst du in Lüderitz kannst günstigere Unterkünfte finden und eine faszinierende Stadt erkunden. Mit einer Katamaranfahrt auf dem Atlantik entdeckst du Delfine, Robben und mehr. An Land kannst du die berühmten Wildpferde beobachten.
Swakopmund
Ein Besuch in Swakopmund im Januar ist eine gute Idee, da das Klima hier milder ist und viele Aktivitäten geboten werden.

Erkunde die deutsche Jugendstilarchitektur, ein Zeugnis der kolonialen Vergangenheit, genieße frische Meeresfrüchte, besuche das Swakopmund Museum oder entspanne am Strand.
Swakopmund ist auch das Tor zur Wüste und zum Atlantik. Unternimm eine Katamaranfahrt, um die Meeresfauna zu erleben oder mach eine Wüstentour , bei der du die „Little Five“ entdecken kannst. Adrenalinjunkies können sich beim Sandboarden oder Quadfahren auf den Dünen austoben.
Damaraland
Das Damaraland ist im Januar ein unterschätztes Ziel. Zwar sind Tierbeobachtungen schwieriger als in der Trockenzeit, doch durch die Nebensaison sind weniger Besucher unterwegs.
Die fast außerirdisch wirkenden Landschaften des Damaralands sollten auf keiner Reiseroute fehlen. In den Erongo-Bergen, Twyfelfontein und dem Brandberg kannst du historische Felszeichnungen entdecken, zahlreiche Vogelarten beobachten und mit etwas Glück Elefanten oder Nashörner sehen.

Nachmittägliche Gewitter bringen Leben in die sonst karge Region: Trockenflüsse führen plötzlich Wasser, und die Vegetation blüht auf – ein magisches Erlebnis für Naturliebhaber.
Ist der Januar eine gute Zeit für den Etosha Nationalpark?
Die Regenzeit ist generell nicht die beste Zeit für eine Safari. Wenn dies deine erste Safari ist und du möglichst viele Tiere sehen willst, ist der Januar vielleicht nicht ideal.
Für Wiederholer bietet der Etosha Nationalpark im Januar jedoch ein besonderes Erlebnis. Genieße die Ruhe ohne große Menschenmengen, niedrigere Preise und beobachte, wie die Natur zu neuem Leben erwacht.

Die weite Salzpfanne verwandelt sich nach Regenfällen in einen flachen See – ein seltenes Schauspiel. Die Dramatik am Himmel durch nachmittägliche Gewitter macht die Szenerie noch fotogener.
Im Januar kannst du auch die Zeit der Geburten erleben. Vögel wie Flamingos und Pelikane ziehen ihren Nachwuchs groß und Graslandschaften werden zum Geburtsort für unzählige Springböcke und Gnus. Auch wenn es schwieriger ist, Tiere wie Löwen oder Elefanten zu entdecken, bleiben unvergessliche Begegnungen möglich.
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Was kann man im in Namibia im Januar machen? Aktivitäten
Ist der Januar eine gute Zeit für eine Safari?
Für Wiedeholer kann der Januar eine gute Zeit für eine Safari sein, da es in der Nebensaison weniger Besucher gibt und die Preise günstiger sind. Obwohl die Trockenzeit die besten Bedingungen für Tierbeobachtungen bietet, da sich die Tiere an permanenten Wasserstellen versammeln, sollte eine Safari in der Regenzeit nicht unterschätzt werden.
Während der Regenzeit, wenn überall Wasser vorhanden ist, verteilen sich die Tiere mehr in der Wildnis, was Tierbeobachtungen etwas schwieriger machen. Dennoch sind Besuche in den nördlichen Regionen wie dem Etosha Nationalpark, dem Damaraland und dem Caprivi-Streifen besonders faszinierend, vor allem für Wiederholer. Der Regen erweckt die Landschaft zum Leben, Zugvögel kehren zurück, Wildblumen blühen, und viele Pflanzenfresser bringen ihren Nachwuchs zur Welt – ein seltenes und beeindruckendes Schauspiel.

Du kannst auch die heißen Nachmittagsstunden während deiner Safari meiden, da die Pirschfahrten meist in den frühen Morgen- oder späten Nachmittagsstunden stattfinden, wenn die Tiere aktiv sind. Während der Regenzeit können einige Parkbereiche wegen überfluteter Straßen unzugänglich sein. Trotzdem sollten die nachmittäglichen Gewitter dein Erlebnis nicht allzu sehr beeinträchtigen.
Unabhängige Reisende können sich für eine Selbstfahrer-Safari entscheiden. Alternativ kann ein erfahrener Guide die langen Strecken übernehmen und dir dabei spannende Einblicke in die Tierwelt, die Menschen vor Ort und die Geschichte vermitteln. Privat geführte Safaris sind ideal für Paare oder Familien, während man sich bei einer Kleingruppen-Safari die Kosten für Fahrzeug und Guide mit anderen Reisenden teilen kann.
Ist der Januar eine gute Zeit für eine Wüstentour?
Ein Besuch in Namibia im Januar bietet dir die Möglichkeit, eine aufregende Wüstentour zu erleben – eine Aktivität, die das ganze Jahr über empfohlen wird.
Die beliebtesten Touren führen in den Namib-Naukluft-Nationalpark. In Sossusvlei kannst du Deadvlei erkunden, den Sesriem Canyon besuchen und die beeindruckenden Dünen Big Daddy und Dune 45 besteigen.
Unabhängig von der Jahreszeit beginnen die Touren am frühen Morgen. So kannst du bei angenehmeren Temperaturen wandern und die Dünen im magischen Licht der Morgensonne erleben. Wenn du direkt im Park übernachtest, kannst du den Dünengipfel rechtzeitig zum Sonnenaufgang erreichen – ein unvergessliches Erlebnis.

Geführte Touren von Swakopmund aus bieten dir die Möglichkeit, an die Wüste angepasste Tiere zu entdecken. Dabei zeigen dir die Guides spezialisierte Arten, die dem ungeschulten Auge oft verborgen bleiben, und eröffnen dir einen völlig neuen Blick auf das Leben in der Wüste.
Du kannst dein Wüstenerlebnis auch mit einer Heißluftballon-Safari über die Dünen von Sossusvlei oder einer Sternenbeobachtung mit Experten erweitern. Mehr dazu in unserem Reiseführer.
Wie viel kostet eine Namibia-Reise im Januar?
Eine Reise nach Namibia während der Nebensaison im Januar bedeutet weniger Touristen, günstigere Preise, eine größere Auswahl an Unterkünften und die Möglichkeit, kurzfristig zu buchen.
In dieser Zeit gibt es eine große Auswahl an Unterkünften, von Lodges und Gästehäusern bis hin zu familienfreundlichen Farmen, luxuriösen Rundreisen und Campingabenteuern unter dem Sternenhimmel.
Wenn du bei uns buchst, kannst du sicher sein, dass du in guten Händen bist. Was unsere Gäste über uns sagen, kannst du in diesen Erfahrungsberichten nachlesen.
Unser Team ist darauf spezialisiert, unvergessliche Erlebnisse zu schaffen. Wenn du an einer Reise nach Namibia im Januar interessiert bist, vereinbare ein unverbindliches Beratungsgespräch mit einem unserer Reiseexperten. Sie werden dir helfen, eine Reiseroute zusammenzustellen, die deinen Vorlieben und deinem Budget entspricht.

Weitere Überlegungen
Bei der Buchung von Unterkünften in den Nationalparks von Namibia sind einige Unterschiede zu beachten.
Die Unterkünfte innerhalb der Parks wie dem Etosha Nationalpark werden vom Staat betrieben. Sie sind sehr beliebt, da sie in der Nähe von Wasserstellen liegen, an denen man die Tierwelt beobachten kann. Nachts sind diese Wasserlöcher beleuchtet, was dir einzigartige Einblicke in die nächtliche Tierwelt ermöglicht. Unterkünfte außerhalb der Parks hingegen sind oft privat geführt und bieten einen höheren Standard und charmante Gastfreundschaft.
In manchen Parks, wie dem Namib Naukluft Nationalpark, findest du eine Mischung aus beiden Unterkunftsarten. Aber keine Sorge, einer unserer Reiseexperten wird dir bei der Wahl der richtigen Unterkunft behilflich sein.

Welche Kleidung sollte man in Namibia im Januar tragen?
Der Januar ist heiß. Der beste Schutz vor der Sonne ist leichte Kleidung, die Arme und Beine bedeckt, ein Hut mit breiter Krempe und eine gute Sonnenbrille. Alternativ kannst du auch Sonnencreme benutzen und ein T-Shirt, kurze Hosen und eine Mütze tragen, was genauso wirksam ist.
Es ist wichtig, regelmäßig kleine Mengen Wasser zu trinken, um hydriert zu bleiben. Eine wiederverwendbare Trinkflasche hilft dir, Einwegplastik zu vermeiden. Mit einem Camelbak, den du auf dem Rücken trägst, bleibst du auch bei Aktivitäten wie Dünenklettern mühelos hydriert.
Wenn du bei uns buchst, schicken wir dir eine Packliste und andere nützliche Informationen zur Vorbereitung deiner Reise. In der Zwischenzeit kannst du dir hier unsere Packliste online ansehen.

Ist der Januar eine gute Reisezeit für Namibia?
Obwohl der Januar in Namibia als Nebensaison gilt, bietet er eine einzigartige Gelegenheit. Es ist zwar heiß und es kann regnen, doch dafür sind weniger andere Touristen unterwegs, die Natur erwacht zum Leben und du kannst von niedrigeren Preisen profitieren.
Diese ruhigere Jahreszeit ermöglicht auch ein abgeschiedenere Safari-Erlebnisse sowie die Chance, Zugvögel und die Geburtenzeit vieler Pflanzenfresser zu erleben. Die besten Tierbeobachtungen bietet jedoch eine Safari in der Trockenzeit.
Wenn du die Magie der Regenzeit erleben möchtest, melde dich bei einem unserer Reiseexperten, um deine Traumreise zu verwirklichen.
Wenn du die Hitze lieber meidest, findest du eine Alternative in unserem Reiseführer zur besten Reisezeit.
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